Was die Jugend so denkt

In der letzten KiJuBei (Kinder- und Jugendbeiratssitzung) stellten sich die Kolleginnen der Mobilen Jugendarbeit vor. Silke Umann berichtete über die Methode „Streetwork/aufsuchende Arbeit“ .  Wichtig war es ihr auch die dazu gehörenden Standards zu beschreiben. Wir sind für junge Menschen da, aber keine Ordnungspolizei. Auch führt dieses Kontaktaufnahme auf der Straße zu vielen neuen Erkenntnissen und auch hier findet Beteiligung statt. So schilderte Silke den Besuch an der Skateranlage. Junge Menschen sind da nun in der Dunkelheit – und die beginnt im Winter schon wirklich früh! –  mit Handylicht unterwegs. Ihr Wunsch: eine Beleuchtung der Anlage.

Sarah Wachter stellte die neue Kinderbeteiligung, die „Stadtteildetektive“ vor.  Hier erkunden die 4ten Klassen ihren Sozialraum, als Projekt an der Grundschule. Auch hierbei sind die jungen Menschen die Expert*innen ihrer Lebenswelt.

Grundlage für unsere Teilnahme an der Sitzung waren unsere Ergebnisse der bisherigen Kinder- und Jugendbeteiligung. Hier zum Nachlesen für alle:

Die Rhein – Neckar Zeitung schreib dazu u.a. am Freitag, den 22.11.2019 Weinheim. „Als sichtbarer Bedarf kristallisierte sich nicht nur zum Erstaunen von OB Manuel Just vor allem ein Bedarf an den klassischen wie konventionellen Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit heraus: abwechslungsreiche Abenteuer-Spielplätze auch für Ältere, „Plätze der Begegnung“ à la Jugendzentrum, Jugendhaus oder Jugendcafés. […] Einen hohen Stellenwert nehmen dabei der persönliche Kontakt, die Betreuung öffentlicher Treffpunkte, Alkoholprävention durch die „Feierwehr“ sowie der Kontaktpunkt „Café Moja“ in der Bahnhofstraße ein. […]

Ob auf „Wahlmessen“, bei Ortsteilhearings oder mit vielen anderen Projekten: Der Stadtjugendring leistet seit rund 70 Jahren seinen Beitrag, um junge Menschen zu mündigen Bürgern zu formen, lobte Stefano Bauer (GAL). Hier warte man nicht ab, bis Jugendliche von selbst kommen, sondern gehe offensiv auf sie zu. Auch Monika Springer (Freie Wähler) fand die Ergebnisse der sozialräumlichen Kinder- und Jugendbeteiligung „wahnsinnig interessant“, auch wenn es bei deren Umsetzung offenbar noch einige Schwierigkeiten gebe.

Dass der Stadtjugendring nicht zuletzt eine wichtige Anlaufstelle für Kinder in schwierigen Verhältnissen darstellt, verdeutlichte Heiko Fändrich (CDU). Weinheim könne sich glücklich schätzen, mit Wetzel, Umann und Wachter ein Dream-Team zu haben, das den Nerv der Jugendlichen trifft, brachte es Stella Kirgiane-Efremidou (SPD) auf den Punkt.

Der Stadtjugendring als wichtiger Eckpfeiler der Demokratieförderung könne auch künftig auf die Unterstützung des Gemeinderats zählen, versprach Carsten Labudda (Die Linke). Ihn freut, dass man sich den Themenfeldern Gesundheit und Umweltschutz nicht verweigert, […]

Ein schlichtes, aber die Arbeit des StJR voll und ganz anerkennendes „Dankeschön“ kam von Karl Bär (FDP).“

Quelle: RNZ (Ausgabe Bergstraße) 22.11.2019 S.4