Spende für Feierwehr

Auch die Rhein Neckar Zeitung berichtet über die Spendenübergabe der BB Bank an uns heute u.a.

 

„Finanzspritze für die „Feierwehr“

BB-Bank spendete 3000 Euro an mobile Saftbar – Alkohol-Einstiegsalter sinkt immer weiter – Fahrzeug kann geliehen werden

Weinheim. (keke) Seine Feuertaufe hat das „Projekt Feierwehr“ von Suchtberatung und Stadtjugendring (SJR) schon bei verschiedenen Gelegenheiten bestanden. Das ausgemusterte und zur „Saftbar“ umgebaute ehemalige Feuerwehrauto fuhr schon beim baden-württembergischen Sozialministerium vor, beeindruckte dort Grünen-Minister Manfred Lucha und bewährte sich erst kürzlich beim Stadtteilfest der „Nord-stadtfreunde W 14“.

Jetzt gab es für das „Saftmobil“, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine alkoholfreie Alternative zu den üblichen Partygetränken bieten soll, unerwartet finanzielle Unterstützung.

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Das Feuerwehrauto diene als Anregung, dass eine sinnvolle Freizeit- und Festgestaltung auch alkoholfrei zu machen sei und man trotzdem Spaß haben könne. Nachdem das „Starthilfe“-Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg „Junge Menschen im öffentlichen Raum – Prävention von riskantem Alkoholkonsum“ vor Kurzem ausgelaufen ist, komme die finanzielle Unterstützung der BB-Bank unter anderem zum Unterhalt und der Ausstattung des Fahrzeugs wie gerufen, sagte SJR-Leiter Wetzel: „Wir wollen niemand sein Bier wegnehmen.“ Stattdessen aber gelte es für die Jugendlichen, einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu erlernen, ergänzte Schröder. Mit dem „Projekt Feierwehr“ lasse sich die Botschaft der Prävention gut weitertransportieren.

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Die größte Risikogruppe stellten dabei Studierende dar, während das Alkoholproblem bei Auszubildenden und Schülern durch den hohen Arbeits- und Anforderungsdruck unter der Woche zurückgehe. Erst an den Wochenenden mache es sich auch bei ihnen wieder stärker bemerkbar. Weitere traurige Feststellung: „Das Alkohol-Einstiegsalter bei Jugendlichen wird, auch durch das schlechte Vorbild von Eltern und anderen Erwachsenen, immer niedriger.“

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Quelle: RNZ  Bergstraße/Mannheim – Weinheimer Rundschau vom Freitag, 18. August 2017, Seite 4